11.09.2020 – weiter gehts nach Lundeborg

Wir stehen früh auf, denn wir wollen früh los. Für den Nachmittag sind wieder zunehmende Winde angesagt, denen wir entkommen wollen. Der Morgen ist grau in grau und es gibt wenig Wind. Um 8 Uhr legen wir ab, gefrühstückt wird unterwegs. Unter Motor umfahren wir die Insel südlich und nach 2sm setzen wir die Segel. Wir haben anfangs wenig Wind und machen nur 3kn Fahrt. Aber nach einer Stunde nimmt derWind stetig zu, wir machen ordentlich Fahrt. Allerdings nimmt auch die Welle ordentlich zu und auf Höhe Langeland Nord gehen wir ins 1.Reff. Es ist echt schon wieder ungemütlich geworden und wir kriegen ordentlich auf die Mütze. Nachdem wir die Nordspitze und die Flachs von Langeland passiert haben, versuchen wir so weit wie möglich südlich zu ziehen. Aber für die letzten 4sm verläßt uns die Lust, wir bergen die Segel und fahren unter Motor nach Lundeborg.
Um 13.15 Uhr sind wir fest. Der erste Platz ist leider reserviert, wir gehen einen Platz weiter rein. Im Laufe des Nachmittags kommen immer mehr Boote. Wir drehen eine Runde, schauen, was es Neues gibt. Tatsächlich stehen da so kleine Bootshäuser, die kannten wir noch nicht.
Am Abend gehen wir zum Fisch-Imbiss und essen dort gebackene Scholle. Es war sehr lecker, aber auch sehr reichhaltig.
Als die Hafenmeisterin kam, hat sie uns auch verraten, für wen der Platz reserviert ist. Irgend ein Einheimischer kommt früher als gedacht mit seiner Lagoon 500 zurück. Und es ist dann auch spannend, als das Ding kommt. 15 Meter lang – 8 Meter breit, dreht er das Ding auf dem Teller, um anzulegen. Da müssen wir morgen einen ordentlichen Bogen fahren 😊

 

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