2016 – 05

Unsere erste Segelwoche 2016
Eck – Maasholm – Fynshav – 
Aerosund – Dyvig – Maasholm – Eck

Wir sind am 05.05.16 gestartet. Für diesen Tag war kein Wind vorausgesagt und so war es dann auch. Deshalb haben wir als Ziel Maasholm ausgesucht, das war nicht so weit für eine Motorfahrt. Morgens um 8.40 Uhr ging es los. Gefrühstückt wurde an Bord. Die Sonne schien schon und so tuckerten wir Richtung Norden. Da kein Wind, nahmen wir das zum Anlaß, mal in den Hafen von Olpenitz zu fahren und zu schauen, wie es denn da so aussieht. Könnte mal ein schöner Hafen werden. Kurz nach 12 Uhr lagen wir schon fest in Maasholm. Es war noch sehr leer, viele Boote waren noch nicht im Wasser

Am 06.05.2016 haben wir um 9 Uhr abgelegt. Die Sonne scheint und der Wind weht aus Ost mit 3-4bft, später bis 5 bft. Wir entscheiden uns, nach Fynshav zu segeln. Dort wollen wir einkaufen, hauptsächlich Grillgut, damit wir für die nächsten Tage unabhängig sind. Wir kommen gut voran und es ist ein schönes Segeln. Um 13 Uhr legen wir bereits an. Auch hier ist der Hafen leer. Mit dem Supermarkt haben wir Glück. Er hat inoffiziell auf, macht eigenlich erst am 7.05. wieder nach Umbau auf.
Am Abend grillen wir gemütlich und genießen die Ruhe.

07.05.2016 – Der Tag begrüßt uns wieder mit Sonnenschein. Heute wollen wir nach Aarosund. Kurz nach 9 Uhr legen wir ab. Der Wind weht aus SE mit 3 bft, später 4 bft.
Wir segeln mit Schmetterling bis zu den beiden grünen Tonnen 1 + 3. Danach gehen wir auf einen Halbwindkurs und kommen gut voran. Kurz vor Aaro bergen wir die Segel. Hier zwischen den Inseln kommen Böen bis 5 bft. Wir legen im Hafen längsseits an. Im Hafen hat ein Angelwettbewerb stattgefunden, der aber schon fast beendet ist. Es sind aber noch viele Anglerboote unterwegs. Wir spazieren zur Hafenmole, gönnen uns Bier und Eis.
Abends grillen wir uns leckere Mega-Burger.
Die Duschen hier wurden übrigens komplett renoviert. Jetzt gibt es 10 Einzelduschen incl. WC.

Am 08.05.16 ging es von Aarosund nach Dyvig. Es ist Sonntag und wir denken, jetzt gibt es kein Liegeplatzproblem. Wir legen, wie immer, frühzeitig ab. Die Sonne scheint, der Wind kommt aus Ost mit 3-4bft, später 5. Bei den grünen Tonnen setzen wir die Segel und steuern mit Kurs 195 Grad Richtung Dyvig. Es läuft gut und wir können auch noch eine andere SY überholen. Um in die Dyvig Bucht zu gelangen, müssen wir einen Schlag machen. Vor dem engen Fahrwasser bergen wir die Segel.  Wir machen fest in Dyvig Bro in Box 19. Schön windgeschützt und mit viel Sonne am Nachmittag.
Hier ist es echt schön. Ein netter Hafenmeister, Bent, der uns auch noch morgens die Brötchen an Bord bringt. Was will man mehr.

09.05.2016 – Am nächsten Tag legen wir hier einen Hafentag ein. Nach dem Frühstück fahren wir mit den kostenlosen Fahrrädern nach Nordborg. Der Ort ist nicht wirklich sehenswert, aber zum Einkaufen ideal. Wir nutzen das Wetter, putzen die NELLY, besonders das Fach, wo die Rettungsinsel ist. Dort hat sich ganz schon was angesammelt.
Der Abend lädt zum Grillen ein, auch wenn es ordentlich Wind hat.

So langsam geht die Woche vorbei. Heute, am 10.05.16, hat der Wind nachgelassen. Wir haben wieder Sonne, der Wind weht aus Ost mit 2-3 bft.
Kurz nach 9 Uhr legen wir ab. Diesmal muss ich, Tina, ablegen. Gut, das wir wenig Wind haben, und so klappt das ganz gut. Im Als-Fjord setzen wir die Segel und kreuzen Richtung Alssund. Der Wind ist nicht konstant. Mal 5kn, dann wieder fast 20 kn.
Aber wir kommen gut voran und können auch im Alssund segeln. Vor der Sonderborg-Brücke bergen wir dann die Segel, wir müssen 30min warten, bis die Brücke aufmacht.
Unser Ziel ist heute Maasholm, dann haben wir am nächsten Tag nur einen kurzen Schlag nach ECK. Nach der Brücke setzen wir wieder die Segel und kommen ganz gut voran. Die letzten 6 sm machen wir unter Motor.
Um 17.45 Uhr machen wir in Maasholm längsseits fest. Hier liegen wir ganz allein. Abends machen wir uns Schinkennudeln, ist auch mal lecker nach der vielen Grillerei.

Am 11.05.16 ging es dann von Maasholm zurück nach ECK.
Die Sonne war da, der Wind kam aus ENE mit 4bft.
Ich, Tina, musste wieder ablegen per Eindampfen in die Achterspring. Gott sei Dank keine Zuschauer, aber es klappte auch problemlos.
Im Schleifahrwasser haben wir das Groß gesetzt. Hier ist es ruhiger und wir fuhren eh direkt gegen den Wind. 
Nach Schleimünde legen wir Kurs 160 Grad an und holen die Genua raus. 
In der ECK-Förde holen wir dann die Genua rein und fahren vor dem Wind nur mit Groß zum Hafen.  Vor dem SCE bergen wir auch das Groß. Der Wind hat natürlich vor dem Anlegen aufgefrischt auf 5 bft und so klappte der Anleger auch erst aufs 2. Mal.

Insgesamt war es eine tolle Woche. Wir hatten viel Sonne und konnte gut segeln. 
138 sm, davon 40 unter Motor.

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