26. Juni 19 – Dyvig

Heute haben wir ausgeschlafen. Jürgen holt leckere, frische Brötchen und wir frühstücken an Deck. Die Sonne scheint und es geht kein Wind. Das kann ja wieder lustig werden. Aber pünktlich zum Ablegen frischt der Wind dann plötzlich auf. Jetzt haben wir Wind aus W mit 4 bft. Das kann ein schöner Segeltag werden. So setzten wir auch schnell die Segel und NELLY ist endlich mal wieder voll in ihrem Element und bringt uns schnell vorwärts. Wir haben blauen Himmel und endlich Wind aus der richtigen Richtung, was will man mehr. Wir wollen heute den Wind nutzen und bis in die Dyvig. Wir wollen gern am Freitag in EckTown sein, denn Jürgens Sohn ist da und würde erst Sonntag nach Freiburg zurückfahren, wenn wir am Freitag da sind. So würden wir uns auch noch sehen. STARLITE hingegen entscheidet sich für Aerosund und einen sonnigen Nachmittag an Deck. Wir ziehen an Aerosund vorbei. Der Wind nimmt auf 20-23kn zu und es baut sich eine ordentliche Welle auf. Wir hoffen, dass es im Alssund besser wird. Wird es aber nicht, aber NELLY lässt sich gut segeln. In der Dyvig Bucht bergen wir die Segel. Wir suchen einen Liegeplatz vor dem Badehotel. Ist nicht ganz einfach, denn es sind schon viele Boote da und einige Boxen sind ROT markiert. Also entscheiden wir uns doch für den Längsseitsplatz, der etwas knapp ist und wir müssen gegen den Wind anfahren. Hier bläst auch einen ordentliche 5. Aber wir schaffen es und sind dann um kurz nach 15 Uhr fest. Es kommen auch noch etliche Boote, unter anderem eine riesige Motoryacht (78Fuss) aus Laboe. Die macht direkt an der Mole in der Boxengasse fest.
Wir genießen den Nachmittag windgeschützt an Deck und lassen uns einen Wurstsalat schmecken. Später am Abend gibt es dann mal wieder DVDs unter Deck.
Die Hafengebühr beträgt hier 190 Dkr inclusive Strom und Duschen. Diese sind großzügig und sauber. Allerdings kann es morgens zu Engpässen kommen, aber ich hatte Glück.
Der Hafenmeister nimmt abends die Brötchenbestellung auf und diese liegen dann morgens ab 8 Uhr an Deck. Zudem gibt es hier eine mobile Tankmöglichkeit. Das ist auch ganz praktisch. Das merken wir uns für das nächste Mal.

zufriedener Skipper

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